Gesamtschüler erleben
deutsch-deutsche Vergangenheit hautnah
Abiturienten beim Geschichtsseminar
in Berlin
"Hier möchte ich studieren
und leben !", bilanziert Abiturientin Arijana Salihay euphorisch ihre Eindrücke
vom diesjährigen Geschichtsseminar des 13. Jahrgangs der Alsdorfer
Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Berlin.
"Die Schülerinnen und Schüler
waren trotz des sehr intensiven, mehrtägigen Programms unglaublich interessiert
und konzentriert bei der Sache", freut sich Organisator Malte Kirchhoff,
Geschichtslehrer an der Alsdorfer Gesamtschule und ergänzt: "Der herausragende
Programmpunkt war wohl die Simulation einer Bundesratssitzung zum Thema
`Gesetzliche Behandlung gleichgeschlechtlicher Ehen´, wobei die Schüler selbst
in die Rolle von Bundesratsmitgliedern schlüpfen durften und lebhaft über das
Gesetzesvorhaben diskutierten."
"Besonders der extra zur
Simulation eingerichtete Nachbau des Plenarraums hat dazu beigetragen, dass wir
uns durch diese Atmosphäre besser mit der Rolle eines Ratsmitgliedes
identifizieren konnten", berichten die Schüler Stefan Rohmann und Fatih Canbolat,
in der Simulation als Vertreter Bayerns fungierend.
Neben der obligatorischen
Stadtrundfahrt standen Besichtigungen von Bundestag, Bundesrat, des Jüdischen
Museums, des Deutschen Historischen Museums und des KZ Sachsenhausen auf dem
Besuchsplan.
Auch der Spass kam nicht zu
kurz. Die Schülerinnen und Schüler durften das berliner Nachtleben mit seinen
vielfältigen kulturellen Angeboten nutzen.
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