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Kafka-Texte und neue Berufs-Wege
Die Anmeldetermine zu den weiterführenden Schulen in der Stadt Alsdorf stehen an - wohl mit ein Grund, weshalb der Andrang beim Tag der offenen Tür an der Alsdorfer Gustav-Heinemann-Gesamtschule so groß war.
«So viele interessierte Eltern hatte ich schon lange nicht mehr in meinen Beratungsterminen», freute sich denn auch Abteilungsleiter Malte Kirchhoff über den regen Besuch seiner Infoveranstaltung.
Außer vieler Informationen gab es Einblicke in die Schul-Praxis: Die Eltern von Grundschülern hatten die Möglichkeit, Unterrichtsstunden in verschiedenen Jahrgängen zu besuchen.
Neben den Einstellungsberatern von Polizei und Bundeswehr präsentierte unter anderem auch die Alsdorfer Firma Renesas (ehemals Mitsubishi) als Schulpartner ihre Ausbildungsmöglichkeiten an einem Infostand. Auch das Deutsche Rote Kreuz zeigte in Zusammenarbeit mit den Schulsanitätern sein Können. Eine mit viel Fleiß vorbereitete Ausstellung zu verschiedenen Ausbildungsgängen und Praktikumserfahrungen präsentierte der 10. Jahrgang im Pädagogischen Zentrum.
Lockere Atmosphäre
Sportlich ging es beim Fußballturnier des 5. Jahrgangs in der Turnhalle zu, wo die 5d Jahrgangsmeister wurde. Und die Jahrgangsstufe 11 konzentrierte sich unter Leitung ihrer Beratungslehrerin, Oberstudienrätin Barbara Cordes, in ihren drei Klassen auf das Thema «Kreatives Schreiben». In einem Workshop konnten die Besucher ihren kreativen Fähigkeiten beim Weiterschreiben von Kafka-Texten freien Lauf lassen.
Der Biologie-Leistungskurs unter der Leitung von Studienrat Achim Kramp wartete mit erstaunlichen Erkenntnissen zur DNA-Analyse auf und präsentierte mikroskopisch kleine Kostproben hinsichtlich der unterschiedlichen Aufgaben des Farbstoffes im Blattwerk von Pflanzen.
Die Jahrgänge 12 und 13 trafen sich mittlerweile schon traditionell in ihren Erzählcafés - eine Berufsorientierung der besonderen Art unter der Leitung von Oberstudienrätin Angela Kluttig. In lockerer Atmosphäre begegneten die Schüler in einem moderierten Gespräch berufserfahrenen Erwachsenen, die in aller Offenheit über ihren persönlichen Lebensweg und über ihre berufliche Orientierung auch im familiären Zusammenhang erzählten und Fragen beantworteten. Schulleiter Volker Klüppel dankte den Erzählern: «Ich glaube, dass sie unseren Abiturienten Wege aufgezeigt haben, was sie mit ihrem Abschluss im weiteren Leben einmal anfangen können.»
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