Gesamtschule zeigte
Bildungsvielfalt
Tag der offenen Tür an
der Alsdorfer Gesamtschule mit hervorragender Bilanz
Der
diesjährige Tag der offenen Tür an der Alsdorfer Gustav-Heinemann-Gesamtschule
stand ganz im Zeichen der PISA-Studie. "Wir zeigen Unterricht und die
Ergebnisse unserer Unterrichts- und Erziehungsarbeit ungeschminkt und auf einem
qualitativ hohen Niveau. Als Ganztagsschule begegnen wir mit unserem
pädagogischen Konzept den Anforderungen an Bildung und Erziehung, die im 21.
Jahrhundert zum Standard zählen sollten" , freut sich Schulleiter Volker
Klüppel über den regen Besucherandrang.

Landtagsabgeordneter
Hans Vorpeil und Bürgermeister Helmut Klein gehörten ebenso wie Dezernent Klaus
Spille sowie Schulausschussvorsitzende Ulrike Wagner zu den interessierten
Gästen. Auch Peter Dammers (SPD), Harald Richter und Anke Libbers (für die
Stadtverwaltung) zeigten ihre Solidarität zur Alsdorfer Gesamtschule.
 
In den 5. Schuljahren gab es
Unterricht zum Anschauen, ebenso wie im 7. und 8. Jahrgang. Die 10er Klassen
präsentierten die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem 2-wöchigen
Betriebspraktikum. Weitere Klassen stellten ihre Einzelprojekte vor. Auch der
Eltern-Arbeitskreis zeigte unter anderem weihnachtliche Holzarbeiten, deren
rasanter Absatz der Schule zu Gute kommt. Ebenso warben die
Streitschlichter-Schüler mit ihrem Keksverkauf für ein friedliches Schulklima.

Ein besonderes
"märchenhaftes" Erlebnis gab es für die Schüler des 5. Jahrgangs: Franz-Josef
Kochs - Alsdorfs renommiertester Zeichner, Fotograf und Erzähler - lud ein zu
mehr als einer Erzählstunde. "Herr Kochs fasziniert seine Zuhörer - ob groß ob
klein - indem er sie aktiv einbindet, in ein Gespräch bringt, so bewundernswert
natürlich, das wir Pädagogen uns davon vieles abgucken können", meint Lehrerin
Doris Jöhnk, verantwortlich für die gelungene Lesung.
Mit ganz ähnlicher Motivation
öffnete auch dieses Jahr die Oberstufe wieder ihre "Erzählcafes". Hier bekamen
Schüler des 12. und 13. Jahrgangs in ungezwungener Atmosphäre die Gelegenheit,
mit Erwachsenen über deren beruflichen Werdegang zu diskutieren. "Ziel der
Veranstaltung ist es", so Oberstudienrätin Angela Kluttig, "den Schülern
Studien- und Berufsorientierung zu vermitteln, indem man Berufs- und die damit
verbundenen Zukunftsperspektiven - anders als beim Berufsberater des
Arbeitsamtes - in einem persönlichen Gespräch mit Berufserfahrenen erlebbar
macht."
"Eine der besten
Veranstaltungen zum Tag der offenen Tür", nannte eine Besucherin das
"Erzählcafe" und fügte hinzu: "Davon habe ich noch nie gehört, das sollte es
auch an anderen Schulen geben." Und auch innerhalb der Schülerschaft gab es ein
einhelliges Urteil: "Zur Nachahmung empfohlen."
Unter anderem kamen ein
Polizeihauptkommisar, eine selbständige Heilpraktikerin, eine Hebamme, eine
Informatikerin, ein selbständiger Künstler - allesamt ehemalige Abiturienten
oder Fachabiturienten - mit den zukünftigen Abschlussschülern in ein
stellenweise recht lebhaftes und für beide Seiten lehrreiches Gespräch. "Ich
freue mich, heute in ihrer Schule gewesen zu sein und mit den Schülern
gesprochen zu haben. Das hätte man zu meiner Zeit auch dringend nötig gehabt",
zog eine Erzählerin positive Bilanz.
Die Jugendfeuerwehr warb
eigens mit zwei Einsatzfahrzeugen um neuen Nachwuchs, ebenso wie die
Einstellungsberater von Polizei und Bundeswehr. Abteilungsleiter Malte
Kirchhoff informierte über die Bildungsgänge an der Gesamtschule und das
Berufskolleg präsentierte ihr Bildungsangebot.
Für das leibliche Wohl war in
der Mensa gesorgt und für die Kleinsten war eine von Schülern organisierte
Krabbelgruppe eingerichtet, damit die Eltern sich ungehindert umsehen und
informieren konnten.
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