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Druckversion von: /aktuell/zeitung-22-12-2003.htm - " Berlin-Reise mit Überraschungen"
Berlin-Reise mit Überraschungen
Neben dem Besichtigungsplan und den verschiedenen Workshops gab es natürlich auch genügend Zeit für Stadtbummel und Shopping. "Wir hatten viel Spaß mit wenig Geld», brachte die Schülerin Jennifer Grybowski ihre Hauptstadtimpressionen auf einen Nenner und fügte kopfschüttelnd hinzu: "Wenn man bedenkt, dass im sechsten Stockwerk des KaDeWe das Kilo Kirschen 30 Euro kostet oder eine einzelne Zigarre für 500 Euro zu haben ist, dann ist man mit kleinem Geldbeutel auch mal schnell mit einer Zuckerstange sehr, sehr glücklich."
Doch auch andere typisch hauptstädtische Besonderheiten begegneten den Schülern. So wusste auch Juliane Hotzky Sonderliches zu berichten: "Am Jüdischen Museum wollte ich mein Kaugummipapier in eine Mülltonne schmeißen, doch da war nirgends eine zu finden. Aus Angst vor Bombenanschlägen hat man kurzerhand alle Mülltonnen abmontiert. Das finde ich krass. Genauso krass fand ich, dass bei der englischen Botschaft die Straße komplett von der Polizei gesperrt worden war, ebenfalls wegen Bombendrohung. Auch sind wir zufällig in eine Studentendemonstration geraten und wurden von Studenten und Polizisten gleichermaßen einfach umgerannt. Gott sei Dank ist niemandem etwas passiert, aber auf solche Erlebnisse kann ich echt verzichten."
"Die Schüler waren während der Workshops und bei den Exkursionen engagiert bei der Sache und hatten wohl auch Spaß dabei. Eine solche Studienfahrt hat ihr Ziel erreicht", resümierte Lehrerin Siggi Crott zufrieden und riet zu einer Wiederholung.
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