{"id":10178,"date":"2018-06-29T09:51:07","date_gmt":"2018-06-29T07:51:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/?p=10178"},"modified":"2018-08-17T09:10:08","modified_gmt":"2018-08-17T07:10:08","slug":"besuch-im-forschungszentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/2018\/06\/29\/besuch-im-forschungszentrum","title":{"rendered":"Besuch im Forschungszentrum"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_10180\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10180\" class=\"wp-image-10180 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK3-150x72.jpg\" alt=\"Gew\u00e4chshaus\" width=\"150\" height=\"72\" srcset=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK3-150x72.jpg 150w, https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK3-300x145.jpg 300w, https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK3-768x371.jpg 768w, https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK3.jpg 868w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-10180\" class=\"wp-caption-text\">Gew\u00e4chshaus mit Pflanzen aus einem Forschungsprojekt mit Thailand<\/p><\/div>\n<p><strong>Exkursion in das Forschungszentrum J\u00fclich <\/strong><\/p>\n<p>Der Biologie Leistungskurs QI von Herr <strong>Dr. Kramp<\/strong> bekam einen einmaligen Einblick in das Forschungszentrum J\u00fclich. Auf die Idee kam der Kurslehrer selber. Die Exkursion war f\u00fcr die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen eine gro\u00dfe Abwechslung zum allt\u00e4glichen Schultag, einen ganzen Tag lang hie\u00df es mal nicht die Schulbank zu dr\u00fccken, sondern die faszinierenden Einblicke und Methoden, die das Forschungszentrum zu bieten hat, zu genie\u00dfen.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr die Hinfahrt in das Forschungszentrum stellten sich der Lehrer als auch einige Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen mit deren fahrbaren Unters\u00e4tzen zur Verf\u00fcgung. Aufgeteilt in kleinen Gruppen fuhr der Kurs anschlie\u00dfend zum Forschungszentrum.<\/p>\n<div id=\"attachment_10179\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10179\" class=\"wp-image-10179 size-medium\" src=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK4-300x164.jpg\" alt=\"Kursleitung\" width=\"300\" height=\"164\" srcset=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK4-300x164.jpg 300w, https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK4-150x82.jpg 150w, https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK4.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-10179\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Schurr und die Kursteilnehmerin Nicole Appel<\/p><\/div>\n<p>Dort angekommen hie\u00df es erstmal Personenkontrolle, dies war schnell erledigt und somit konnte der Kurs, samt der ausgeh\u00e4ndigten Besucherauswei\u00dfe, aufbrechen zum eigentlichen Teil der Exkursion. Ein kleiner Fu\u00dfmarsch musste bew\u00e4ltigt werden um in das Geb\u00e4ude zu gelangen, wo die Sch\u00fclerInnen den ersten Einblick in die Welt des Forschungszentrums erhalten haben in Form eines ausf\u00fchrlichen Referates von <strong>Prof. Schurr<\/strong>. Fremdsprachenkenntnisse der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen wurden vorausgesetzt, da einiges in englischer Sprache pr\u00e4sentiert wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-10181 size-medium\" src=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK1-257x300.jpg\" alt=\"Bio\u00f6konomie\" width=\"257\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK1-257x300.jpg 257w, https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK1-128x150.jpg 128w, https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK1.jpg 573w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><\/a>Das Forschungszentrum J\u00fclich wurde im Jahre 1956 gegr\u00fcndet und betreibt Forschung in den drei Schwerpunkten Information, Energie und Biotechnologie. Die Exkursion befasste sich mit dem Thema Pflanzenforschung. Den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen wurden verschiedene Themenbereiche vorgestellt, die sich mit der Pflanzenforschung befassen, wie zum Beispiel der \u201e<u>Globale Wasser-Fu\u00dfabdruck\u201c.<\/u> Hier wurde den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen erkl\u00e4rt, dass die Erdbev\u00f6lkerung ansteigen wird auf ca. 10 \u2013 12 Milliarden Menschen (Tendenz weiterhin steigend) bis zum Jahr 2050. In 40 Jahren (2010 bis 2050) muss so viel Biomasse durch Landwirtschaft erzeugt werden, wie bisher in der gesamten Menschheitsgeschichte zusammen\u00a0 produziert wurde, um f\u00fcr eine solch hohe Bev\u00f6lkerungsdichte die Ern\u00e4hrung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt waren die <u>Food-Security Verluste<\/u>. Den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen wurde verdeutlich, dass die <strong>globalen<\/strong> Getreidevorr\u00e4te nur f\u00fcr drei Monate reichen, wenn man jetzt global aufh\u00f6ren w\u00fcrde Getreide zu ernten\/ produzieren. Ein weiterer Punkt war auch die Lebensmittelwirtschaft. Viele Lebensmittel werden einfach weggeschmissen, obwohl sie noch \u201ezu gut f\u00fcr die Tonne sind\u201c. Um diese Mengen an Verlusten vorzubeugen gibt es Organisationen wie <em>zugutfuerdietonne.de, <\/em>die einem Verbraucher helfen sollen gute Lebensmittel nicht wegzuwerfen.<\/p>\n<p>Desweiteren forscht das Forschungszentrum J\u00fclich im Bereich der <u>nachhaltigen Bio\u00f6konomie. <\/u>In diesem Bereich der Forschung werden biologische Systeme genutzt zur L\u00f6sung gro\u00dfer gesellschaftlicher Herausforderungen.<\/p>\n<p>In <u>der Bio\u00f6konomie<\/u> streben die Forscher eine Optimierung des Produktertrags und der Qualit\u00e4t von Ackerpflanzen durch Z\u00fcchtung an. Den Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen wurden Beispiele gezeigt, welche Spannweite ihre Forschung hat. Das erste Beispiel war die <em>wild mustard plant<\/em>, aus ihr wurde sp\u00e4ter Kohlrabi, Broccoli, Rosenkohl, Kohlkopf und Blumenkohl gez\u00fcchtet. Ein weiteres Beispiel war die <em>wild banana<\/em>, typisch damals war f\u00fcr die Banane ihre hohle Form mit gro\u00dfen Kernen, heute kann man von der Domestizierung der Banane sprechen, denn die Banane \u00e4hnelt ihrem Vorg\u00e4nger \u00fcberhaupt nicht mehr. Um solche Fortschritte zu meistern wurden verschiedene Verfahren der Genforschung bzw. Z\u00fcchtung eingesetzt. Mit Hilfe von Kreuzungen wurden verschiedene Eigenschaften von Pflanzen kombiniert. Desweitere wurde eine genetische Diversit\u00e4t der Pflanzen erzeugt durch Mutationen, es wurde ein Merkmal der Pflanzen in die Keimbahn eingeschleust (Mutagenese), damit das Merkmal f\u00fcr nachfolgende Generationen vorhanden ist. Zum Schluss der Einf\u00fchrung wurden den Sch\u00fclernInnen noch die Funktion der internationalen <u>Seedbanks<\/u> erkl\u00e4rt. In solchen Seedbanks werden Samen nat\u00fcrlicher Variationen von Pflanzen konserviert und aufbewahrt. In Norwegen befindet sich in einem gro\u00dfen Stollen eine der gr\u00f6\u00dften Samenbanken international. Auf diese Samen kann jederzeit f\u00fcr wissenschaftlichen Zwecke zur\u00fcckgegriffen werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_10182\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10182\" class=\"wp-image-10182 size-medium\" src=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK2-194x300.jpg\" alt=\"Quickseeder\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK2-194x300.jpg 194w, https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK2-97x150.jpg 97w, https:\/\/www.ghg-alsdorf.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/bio-LK2.jpg 434w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-10182\" class=\"wp-caption-text\">phenoSeeder und quickSeeder<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend der Einf\u00fchrung haben die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen bereits eine Menge an Informationen zu h\u00f6ren bekommen. Weitere Informationen bekamen die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen in Form einer F\u00fchrung \u00fcbermittelt.<\/p>\n<p>Das erste Verfahren, dass die Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen zu sehen bekamen, war der <u>phenoSeeder<\/u> und der <u>quickSeeder.<\/u> Bei diesem Verfahren werden mit Hilfe einer speziellen Maschine Samen 3D gescant und ph\u00e4notypisiert. Alle Samen, die gescant werden, erhalten am Ende ein eigenes Portfolio.<\/p>\n<p>Herr <strong>Prof. Schurr<\/strong> erl\u00e4uterte den Teilnehmer\/innen, wie in seinem Institut auch MRT-Maschinen und die PET- Messung (beides bekannt aus der Medizin) zum Einsatz kommen, um zum Beispiel das Wachstum von Wurzeln direkt in der Erde beobachten zu k\u00f6nnen. Dabei haben die Forscherinnen und Forscher zum Beispiele entdeckt, dass zwei Wurzeln der selben Pflanze im Boden nicht um Wasser konkurrieren und immer voneinander weg wachsen, w\u00e4hrend zwei Wurzeln von verschiedenen Pflanzen derselben Art aufeinander zu wachsen, um sich gegenseitig das Wasser im Boden streitig zu machen.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der F\u00fchrung lud Herr <strong>Prof. Schurr<\/strong> dazu ein, ein Schnupperpraktikum in seinem Institut zu machen um zu erkunden, ob das Arbeitsfeld eines solchen Institutes (hier arbeiten Biologen, Chemiker, Physiker, Mathematiker, Informatiker, Techniker, BWLer, Verwaltungsangestellte etc.) eine berufliche Perspektive sein k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Forschungszentrum J\u00fclich wurde im Jahre 1956 gegr\u00fcndet und betreibt Forschung in den drei Schwerpunkten Information, Energie und Biotechnologie. 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